Die Tage Mitte Mai gelten als die Eisheiligen. Das sind die altchristlichen Gedenktage der Heiligen Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und die „kalte Sophie“ (15. Mai). Um diese Zeit ist es erfahrungsgemäß oft noch einmal sehr frisch, weshalb wärmeliebende Pflanzen erst im Anschluss ins Freie gesetzt werden sollten.

– Danach ist Pflanzzeit z. B. für Gurken, Tomaten und Paprika.
– Bohnen können gesteckt werden.
– Die ersten Frühgemüse sind schon geerntet und der Boden kann neu genutzt werden.
– Es ist noch Zeit, einjähige Sommerblumen auszusähen bzw. zu pflanzen und Gladiolen zu stecken.

Pflegearbeiten

– Bei kühlem Wetter unter 10 Grad brauchen Tomaten extra Schutz, sonst kommt es zu Wachstumsstockungen.

– Gießen! Alles, was wachsen soll, braucht jetzt Wasser (siehe Tipp unten).

– Der Sommerriss an Obstbäumen kann begonnen werden. (Informationen dazu beim Stadtverband oder den Fachberatern) Ein gut durchgeführter Sommerriss erspart unter anderem viel Baumschnittarbeit im Winter.

Spinnmilben an Gurkenpflanze

– Die Schnecken haben auch Hunger. Besonders Jungpflanzen stehen auf dem Speiseplan!

– Nicht jedes Wildkraut wächst an einer Stelle, wo es auch geduldet werden kann. Jäten vor der Blütenbildung spart Arbeit für Jahre, regelmäßiges Hacken vermindert auch das Wachstum unerwünschter Pflanzen.

– Auf Spinnmilben an Gurken (besonders im Gewächshaus) achten! Auftreten besonders bei trockenem und warmen Klima.
Gegenmaßnahen: Auf feuchte Luft im Gewächhaus achten, z.B. durch regelmäßiges Sprühen mit Wasser

Der besondere Tipp vom Grünen Daumen

Wasser sparen durch:

  • mulchen (Achtung, verholztes Material entzieht dem Boden Stickstoff)
  • seltener, aber unbedingt durchdringend gießen (Pflanzen bilden lange Wurzeln, entnehmen Wasser aus tieferen Bodenschichten und sind
    dann in Trockenzeiten nicht so schnell „tot“ zu kriegen.)
  • und anschließend hacken (Kapillarwirkung wird unterbrochen und die Wasserverdunstung vermindert)

Schon gewusst?

Die inzwischen häufig eingesetzten solarbetriebenen LED-Lampen im Garten sind Insektenkiller.
Die Tiere werden von dem kaltweißen Licht angezogen, weil sie Nahrung vermuten und verhungern dann in großer Zahl in den Lampen!

 


Viel Freude im Frühlingsgarten wünschen
die Fachberater des KGV Erholung!